HEUTE BAUEN WIR EIN HAUS
dokumentarfilm, 1996, 28 min., 35 mm, b/w, mono

Regie
Sergei Loznitsa,
Marat Magambetow
Kamera
Vladimir Baschta
Ton
Alexander Sakarjewskiy
Produser
Alexander Raffalowskiy
Poduktion
Russland, Studio «Okno»
Distribution
Deckert Distribution
Inhalt
Das ist ein Tag auf einer Baustelle. Man könnte meinen, es tut sich nichts. In Wirklichkeit verbringen die Arbeiter ihre Zeit kreativ. Und am nächsten Morgen ist das Haus fertig gebaut.
Preise
Grand Prix,"Mercedes Benz prix"
Augsburg International Film Festival, 1996.
Best Documentary
International Potsdam Film Festival, 1996.
Best Debut
"Message to Man" International Film Festival, St.Petersburg, 1996.
Jury Award
International Film Festival in Varna, Bulgaria, 1996.
Grand Prix
"Golden Taube" Leipzig International Documentary Film Festival, 1996.
MDR Prix
Leipzig International Documentary Film Festival, 1996.
Best Debut
Ekaterinburg Documentary Film Festival, 1996.
"Silver Bear" Prix
International Film Festival in Bilbao, 1996.
"Bronze Dragon" Prix
International Krakow Short Film Festival, 1997.
Best Documentary
International Tel-Aviv Film Festival, 1996.
Best Debut
"Silver nail" Film Festival in Sochi, Russia, 1996.
Presse
"Leipzig lachte: So träge wachsen Häuser anderswo.Mit ironischem Zungenschlag und voller Lust an doppelbödigen Montagen tanzen Sergiy Loznitsa und Marat Magambetow in "Heute bauen wir ein Haus" (Russland) auf schmalem satirischem Seil.Alles wirkt wie eine Parodie auf jene forschen Aufbaufilme der 50er Jahre, in denen das Moskauer Bautempo bejubelt wurde - bis zum fröhlichen Musik-Geschrammel." [ Leipziger Volkszeitung ]
"Hausbau als Anarchie. Man sieht nur eine anziehende Geruhsamkeit, die die Regisseure augenzwinkernd vorführen."
[ Sachsische Zeitung ]
"Loznitsas Film zeigt zwar zielloses Herum-arbeiten - aber am Ende steht das Haus doch und ist schön." [ Die Tageszeitung ]
"Aus nichts wird nichts", denken wir, während uns die beiden jungen Autoren zum Schluss mit augenzwinkern-
dem "Oh Klassik, hier irrst du" das fertige Haus zeigen.Das schlitzohrige Essay, das mit feinem Humor Bewegungen auf der Baustelle Russland zu einer visuellen Symphonie fügt, widerlegt den Glauben, in Osteuropa sei die Kreativität angesichts wirtschaftlicher Engpässe völlig zum Erliegen gekommen.” [ Der Bund ]